Gastroenterologie

Die Gastroenterologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Bauchraums, z.B.
  • des Magens oder der Speiseröhre, z.B. Säureruckfluss, Magengeschwüre 
  • des Dünn- und Dickdarms, z.B. Zöliakie, Colitis ulcerosa, Polypen, Divertikel 
  • der Leber- und der Gallenblase, z.B. Hepatitis oder Gallensteine
  • der Bauchspeicheldrüse, z.B. Entzündungen oder Tumoren.

Ärzte:

Dr. med. Hans-Peter Schweikart und Gabriela Buchholz
 
Die Diagnostik dieser Erkrankungen erfordert oft neben einer genauen körperlichen folgende technische Untersuchungen:
  • Ultraschall, auch Sonographie genannt 
  • Laborbestimmungen oder Stuhluntersuchungen
  • Endoskopie (Magen- und Darmspiegelungen)
    • Gastro-/Ösophago-/Duodenoskopie
    • Coloskopie ggf. inklusive Polypenentfernung
    • Vorsorge-Coloskopie 

Durch Ultraschall lassen sich zahlreiche Erkrankungen der Leber, des Galle-Systems, der 
Milz oder der Bauchspeicheldrüse, aber auch der Nieren, Prostata oder Harnblase 
diagnostizieren. Er stellt sozusagen die technische Basisuntersuchung dar. Näheres zum 
Thema Ultraschall finden Sie hier.
 
Die Endoskopie (Magen- und Darmspiegelungen) stellt die derzeit genaueste Methode dar, 
Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm zu untersuchen. Kernspintomographie oder 
Computertomographie bieten derzeit nicht die Genauigkeit der Endoskopie. Gleiches gilt für 
die so genannte Kapselendoskopie. Die o.g. Feststellungen betreffen insbesondere die 
Vorsorge-Darmspiegelung. 

 

Nähere Informationen zum Ablauf von Magen und Darmspiegelung mit unseren derzeit 
4 modernen HD-Video-Endoskopen von FUJINON finden Sie hier (Coloskopievorbereitung).
 
Die Endoskop-Hygiene ist einer der wichtigsten Bereiche unserer Praxis. Zur Desinfektion 
der Endoskope verwenden wir den Endoskop-Vollwaschautomaten SOLUSCOPE SLV-4. 
Im Zubehörbereich verwenden wir ausschließlich Einmalprodukte. Unsere Praxis wird 
halbjährlich von einem mikrobiologischen Institut überprüft. Die Hygiene ist somit wesentlicher
Bestandteil des Qualitätsmanagements. > mehr
 
Röntgen ist angesichts der endoskopischen und sonographischen Möglichkeiten nur noch 
in Ausnahmefällen angezeigt. In Einzelfällen, wie dem Nachweis eines Darmstillstands und 
Darmdurchbruch oder Ausstülpungen im Speiseröhrenbereich, besitzt sie aber Vorteile 
gegenüber den o.g. Verfahren. Das Röntgen des Magens oder Darms führen wir in 
Kooperation mit der Röntgenabteilung der Klinik Immenstadt durch. 
 


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