Diabetischer Fuß
Seit 2003 ist unsere Praxis als diabetologisches Fußzentrum im Oberallgäu von der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG anerkannt. Hier betreuen wir Patienten mit diabetischem Fuß in Kooperation mit unserer Fußpflegerin und orthopädischen Schuhmachern.
Der diabetische Fuß findet häufig zu wenig Beachtung. Betroffen von Diabetes sind rund
Der diabetische Fuß findet häufig zu wenig Beachtung. Betroffen von Diabetes sind rund
4 Millionen überwiegend ältere Patienten in Deutschland. Am Ende der Erkrankung steht in
30.000 Fällen die Fußamputation. Eine traurige Statistik, bedenkt man, dass 80 Prozent
dieser Operationen durch gezielte Fußpflege zu vermeiden wären. Gesunde Füße sind nicht zuletzt eine Frage des geeigneten Schuhwerks. Schuhe unterstreichen das Gesamtbild eines Menschen. Aber übertriebene Absatzhöhen und spitze Schuhe können schnell zu schmerzhaften Veränderungen des Fußes und zu einem Gesundheitsrisiko werden.
Der Fuß des Zuckerkranken
Gewissenhafte Fußpflege sollte für Jedermann ein Muss sein. Ganz besonders wichtig wird
das Beachten der Füße, sobald eine Zuckerkrankheit vorliegt. In Deutschland ist das bei
4 Millionen Menschen der Fall. 2 - 10 % der Betroffenen läuft Gefahr, ein Diabetisches
Fußsyndrom zu entwickeln. Das Beachten der Veränderungen ist sehr wichtig, denn sie
können nicht nur Spätfolge der Zuckerkrankheit sein, sondern auch deren erste Anzeichen.
Diabetisches Fußsyndrom:
Diabetische Neuropathie (Polyneuropathie) verursacht Funktionsstörungen der Schweiß-
und Talgdrüsen. Dadurch trocknen die Füße aus. Die Haut wird rissig, spröde und schuppig.
Neuropathie führt ebenso zum Fußmuskelschwund, Gelenkstabilitätsverlust und Fuß-
deformitäten (typisch sind sog. Krallenzeh-Stellungen). Dies führt zur Fehl- und Überbe-
lastung bestimmter Stellen. Hier bildet sich die Hornhaut, die durch Scherkräfte zum Abriss
von feinen Unterhautgefäßen und zu Einblutungen unter die Haut führt. So entstehen
Hämatome, die sich sehr schnell entzünden und auf diese Weise Geschwüre bilden
(Ulcera). Erschwerend kommt bei der Zuckerkrankheit häufig eine Neuropathie, eine
Erkrankung der Nerven, hinzu. Der Diabetiker empfindet dadurch ein Kribbeln in Füßen
und Beinen. Es kann sogar dazu kommen, dass die Schmerzempfindlichkeit der Extremi-
täten, besonders die der Füße, ausfällt. Kommt es dann zum Beispiel bei der Fußpflege
zu Verletzungen, nimmt der Erkrankte sie nicht mehr richtig wahr.
lastung bestimmter Stellen. Hier bildet sich die Hornhaut, die durch Scherkräfte zum Abriss
von feinen Unterhautgefäßen und zu Einblutungen unter die Haut führt. So entstehen
Hämatome, die sich sehr schnell entzünden und auf diese Weise Geschwüre bilden
(Ulcera). Erschwerend kommt bei der Zuckerkrankheit häufig eine Neuropathie, eine
Erkrankung der Nerven, hinzu. Der Diabetiker empfindet dadurch ein Kribbeln in Füßen
und Beinen. Es kann sogar dazu kommen, dass die Schmerzempfindlichkeit der Extremi-
täten, besonders die der Füße, ausfällt. Kommt es dann zum Beispiel bei der Fußpflege
zu Verletzungen, nimmt der Erkrankte sie nicht mehr richtig wahr.
Weil auch die Durchblutung der Füße durch verengte oder verschlossene Gefäße vermindert sein kann, und damit deren Sauerstoffversorgung herabgesetzt ist, heilen Wunden langsamer.
Spätfolgen
Bei unsachgemäßer Behandlung von Hautdefekten kann es im schlimmsten Fall notwendig
sein, einen Teil des Fußes abzunehmen. In Deutschland werden rund 30.000 Amputationen jährlich infolge eines diabetischen Fußes vorgenommen - mit steigender Tendenz.
Vorsorge durch medizinische Fußpflege
Eine qualifizierte Fußpflege kann diese Entwicklung verhindern. Podologen oder medizin-
ische Fußpfleger nehmen sich der besonderen Problematik mit großer Sorgfalt an. Sie
untersuchen regelmäßig den Fuß-Status, das bedeutet, dass regelmäßig Durchblutung
und Empfindungsvermögen der Füße überprüft werden. Außerdem wird zum Beispiel
Hornhaut mit hochmodernen Geräten abgetragen, damit die empfindliche Haut nicht
gereizt wird. Der medizinische Fußpfleger kümmert sich auch um Fuß- oder Nagelpilz, eingewachsene Zehennägel und alle weiteren Probleme, die jeder jederzeit bekommen
kann. Wichtig ist, die bestehenden Hilfsangebote zu nutzen, die Bedeutung gesunder
Füße wird besonders im Alter unterschätzt.
ische Fußpfleger nehmen sich der besonderen Problematik mit großer Sorgfalt an. Sie
untersuchen regelmäßig den Fuß-Status, das bedeutet, dass regelmäßig Durchblutung
und Empfindungsvermögen der Füße überprüft werden. Außerdem wird zum Beispiel
Hornhaut mit hochmodernen Geräten abgetragen, damit die empfindliche Haut nicht
gereizt wird. Der medizinische Fußpfleger kümmert sich auch um Fuß- oder Nagelpilz, eingewachsene Zehennägel und alle weiteren Probleme, die jeder jederzeit bekommen
kann. Wichtig ist, die bestehenden Hilfsangebote zu nutzen, die Bedeutung gesunder
Füße wird besonders im Alter unterschätzt.
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Internistische Facharztpraxis
Im Stillen 4½
87509 Immenstadt
praxis@ifapi.de
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